El Quinta A La Izquierda - A Tribute.

Estepona, vom 18. Dezember 2007

Was soll man sagen außer... Heyer, Consti und Barney?
Schön war's mit euch, schade, dass jetzt alles so öde geworden ist... Keine Einnahmen für's Bierhaus mehr, die "Holländerin" muss ihre Oropax nicht mehr reinmachen, dem Kino fehlen 2-3 Plätze im "englischsprachigen" Film, meine Frisbee darf nicht mehr auf irgendwelchen Dächern der Innenstadt landen, der Fahrstuhl wird jetzt hauptsächlich "nur" noch zum fahren benutzt und Angst vor fliegenden Pizzen, Schuhkartons und Glasflaschen brauchen die Fußgänger auch nicht mehr haben...


...3 Bier für die Jungs vom Sägewerk...


C.M.S.

"Er kam, sah und fliegte..."

Estepona, vom 13. Dezember 2007

Und jetzt kommt er erstmal wieder "Heeme".


So, 2 Monate Costa Del Sol: Auffahrunfall mit 'nem Opel, im Vierten stecken geblieben, nicht in die "Disse" reingekommen, zwei Mal von der "Policia" angehalten, auf Straße nach Sex gefragt, Benzin anstatt Diesel getankt, beinahe am Strand beklaut, Frisbee in der Großstadt gespielt, Alarm mehrfach ausgelöst, keinen Schokoadventskalender bekommen, Leute mit meinem "exzellenten" Spanisch beeindruckt und nebenbei noch schnell als Au Pair hingehalten... C'est la vie.




...der Pechvogel ist wohl die einzige Vogelart,
die nie vom Aussterben bedroht sein wird...


C.M.S.

"Von wegen Kulturschock, Lesterschwein..."

Estepona, vom 25. Oktober 2007


Und schon wieder weg. Weg von zu Hause. Zwei Wochen Deutschland, 2 Wochen auf der Iberischen Halbinsel, was für ein Rhythmus... Irgendwo in Spanien bin ich gelandet, zwischen Sevilla und Malaga, im 31 000-Mann starken Estepona! Und schön ist es. Besser. Besser als noch zuvor...

"You have a spanish face." Mein erster Willkommensgruß am Airport. Unter 4 Augen mit ner' Kioskverkäuferin, naja, und sie dachte eben, dass ich Spansich sprechen könnte... Aber seh ich denn so aus? Wenn man sich den spanischen Fußballer Carles Puyol vom F.C. Barcelona anschaut, hab ich meine Bedenken, was das Aussehen angeht. Hab' trotzdem meine Flasche Wasser bekommen, da man sich die Sachen im EasyJet-Flieger echt nicht leisten konnte... Billigflug schön und gut, aber der Service kommt echt zu kurz. Dann stand ich da. Malaga-Airport.
2 Koffer und n' Rucksack mit Christoph vorne dran... Sachen geschnappt, raus in die Menschenmenge und ab zum Bus nach Marbella, noch immer nicht meine Endstation. Endlich da. 5 Minuten später kam ein Renault Kangoo mit der der Aufschrift "El Paraiso - Restaurante & Bar" angefahren. Was für ein schlechtes Omen. Hatten wir nicht das gleiche Auto auf Guadeloupe? Alte Erinnerungen kamen auf...




C.M.S.


"Aus 5 wird 1."

St. Claude, vom 27. September 2007

Basmati-Reis mit Speck und ein orangefarbener, stueckiger Brei, sieht aus wie Kuerbis. Doch ich bin viel zu muede, um das da runterzubekommen. Den Wasserbehaelter kannte ich schon, den hatten wir in Glenmoore auch. Mein Zimmer ist ganz ok, an das Netz ueberm Bett werd' ich mich wohl noch gewoehnen muessen. Wann muss ich eigentlich aufstehen? Auf dem Zettel steht der 29. September '07. Ohne Internet laeuft hier erstmal gar nichts. Was essen Franzosen eigentlich zum Fruehstueck???

So war das.
Vor 30 Tagen, auf den Tag genau...




Gut das ich da gewesen bin. Besser, dass ich jetzt wieder nach Hause fliege... Ich nehm' das Positive mit. Für mich selbst und für meine Mitmenschen. Den Rest kann ich ruhig zurücklassen. Schlechte Erinnerungen verdienen keinen Platz hier drinnen...





Remerciement pour tout,
Neil, Alexis, Tony et Lucile.


C.M.S.

"Ein Riese, der nach faulen Eiern stinkt."

St. Claude, vom 24. September 2007

Ein Reinhold Messner steckt doch wohl in jedem von uns... Zumindest f
ühlte ich mich gestern ein wenig dem Bergsteigertum verbunden als ich den "Riesen" der Kleinen Antillen samt Sneakers und Nutellabrötchen erklom.
Bed
ächtige 1467 Höhenmeter weist der "La Soufrière" auf und ist somit nicht nur der höchste Punkt von Guadeloupe, sondern auch n' übel riechendes Fleckchen Erde... Wer im Chemie- und Französischunterricht abwechslungsweise mal aufgepasst hat, weiß, dass "soufre", sprich "Schwefel", als Schwefeldioxid die besonders "deliziöse" Eigenschaft hat nach gammeligen Eiern oder Urin zu riechen. Soll heißen, dass der Vulkan noch so ziemlich aktiv ist, und obwohl der letzte Ausbruch schon 30 Jahre herliegt, man nie weiß, wann es mal wieder los geht. Davor ging's allerdings noch zum "Chute du Galion", ein 40 m hoher Wasserfall, der sich mitten im Regenwald von den Klippen der üppigen Berglandschaft Guadeloupe's in die Tiefe stürzt. Um dort hinzugelangen bedarf es allerdings ein wenig Ausdauer und guten Wanderschuhen, die ich natürlich nicht hatte und somit nur von der Ferne aus Fotos schießen konnte. Die Aussicht war abermals traumhaft, und das Wasser, was so an mir vorbei plätscherte, kristallklar und als kleine Erfrischung geradezu einladend.

Ansonsten geht's mir eigentlich ganz gut, kommenden Donnerstag steht die Abreise bevor und somit genie
ße ich noch die letzten Tage im wunderschönen Guadeloupe...

C.M.S

"Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns."

St. Claude, vom 23. September 2007


I have to say that the quote up there isn't mine.
It's a pity, i wish I could say it's mine.
But anyway it's from Eugène Ionesco,
a french-romanian dramatist.
Unfortunately he's dead already.
But the message isn't.
I'm writing this post in English because...
Just because.
Just let me do it.
And keep reading.
I'm both lugubrious and sanguine.
I'm thinking too much about random things lately.
That's a good point to stop from here.

C.M.S.

"Nur weil sich mein Kind im Spiegelbild betatscht, heißt das noch lange nicht, dass es minderbemittelt ist."

St. Claude, vom 20. September 2007


Man gebe einem Kleinkind eine Tischtenniskelle aus Plastik. Unmittelbar setzt sich der Racker das Ding auf den Kopf und lässt es runterfallen. Nach 14 1/2 Versuchen scheint die Schmerzgrenze erreicht zu sein. Da hört der "Spaß" auf. Zu meiner "Wachsmalstifte-machen-sich-sehr-gut-auf-Rauhfasertapete"-Zeit musste da schon das japanische Tollhaus "Nintendo" herhalten um mich aufrichtig zu unterhalten... "Nuancieren". Ein Beweis dafür, wie schön manch' Worte klingen können, oder?
So, jetzt nur noch einprägen und damit Hauptschüler beeindrucken.
Das ist im Übrigen auch Spaß.
Kein Spaß ist es allerdings 5,60 € für Doritos "Nacho Cheese" f
ür 125 g Tüten zu bezahlen. Persönlich hab ich ja nichts gegen getrocknete Bananenchips oder Kokosraspel ausm' Supermarkt, aber Kartoffeln sind Kartoffeln und bleiben Kartoffeln, und waren in den letzten 100 Jahren auch nicht urplötzlich von irgendwelchen Kartoffelchipswirtschaftskrisen großartig betroffen, dass man den Preis ins Unermessliche hochtreiben muss!
Ein weiteres Armutszeugnis für französische Geschmacksknospen...

Dazu mein erster und wohl letzter Einkauf auf Guadeloupe bei "Cora" in Desmarais:

12 Milchbrötchen à 350 g für "fast n' Appel und n' Ei" a.k.a. 1,99 €
1 kg getrocknete Pflaumen (mit Kern) für "happige" 5,89 €
1 Liter Danone Fruchtsaft 'Orange & Mango' für "erfrischende" 2,45 €
20er Packung 'Madeleines Longue' für "softe" 2,60 €
1 'Groove' Zeitschrift mit CD für "pimpige" 6,95 €
1 Packung 'Cheetos Chipito' Flips für "krumme" 1,62 €
10er Packung eingelegte 'Straßburger Wuerstchen' für "magere" 1,99 €
1 Packung TWIX à 1 Paar für "unerwähnenswerte" 0,71 €
1 Rolle 'Mister Potatoes' Crisps für "kartoffelige" 2,10 €

und zu guter Letzt...

6 Biere französischer Braukunst '1664' à 0,33 l für "ausländerfeindliche" 5,92 €


Was soll man dazu noch sagen?

Prost.

C.M.S.